Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt bezeichnet jede Form von Gewalt, die im privaten Raum in Beziehungen stattfindet. Gewalt gegen Frauen wird fast ausschließlich durch Männer und dabei überwiegend durch den Partner und im häuslichen Bereich verübt.

Meistens ist sie kein einmaliges Ereignis, sondern wie eine Spirale, ein sich wiederholender Prozess, in dem sich die Intensität der Misshandlung von Mal zu Mal steigert.

Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen und gilt laut WHO weltweit als eine der größten Gesundheitsrisiken für Frauen vor Krebserkrankungen und Verkehrsunfällen.

Die gesundheitlichen Folgen für die Opfer können schwere körperliche Beeinträchtigungen und dauerhafte Schäden, sowie eine Vielzahl von psychischen Störungen und Erkrankungen sein.

Laut Terre des Femmes ist das eigene Zuhause der gefährlichste Ort für Frauen.

Jährlich flüchten in der BRD mehr als 45.000 Frauen mit ihren Kindern in ein Frauenhaus.

In Trennungs- und Scheidungssituationen sind Frauen zusätzlich besonders gefährdet Opfer von steigender Gewalt durch den Ex Partner zu werden.

Gerade die Zeit der Trennung bedeutet ein erhöhtes Risiko für Frauen durch den Partner angegriffen und verletzt zu werden. Manchmal sogar mit tödlichen Folgen.

Migrantinnen sind oft in besonderer Weise von Gewalt betroffen: Sprachbarrieren, Diskriminierung, fehlender Zugang zu Informationsmöglichkeiten und aufenthaltsrechtliche Bestimmungen machen es vielen von ihnen schwer, oder scheinbar unmöglich sich aus der gewalttätigen Lebenssituation zu lösen.

Gewalt gegen Frauen ist kein Einzelschicksal und auch nicht nur ein Problem von bestimmten sozialen Randgruppen. Sie kann jede Frau treffen und wird verübt, unabhängig von Schichtzugehörigkeit, Nationalität, Alter, Religion, Bildung und Wohnort.

Freie Plätze

Hier finden Sie freie Plätze in Frauenhäusern in NRW.

Kontakt

Die Adresse des Frauenhauses ist anonym. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer: 05251/5151. Mehr Informationen finden Sie unter Kontakt.